Schnupfen?? Ohne mich...

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  • Der Hals schmerzt, die Nase läuft, von entspannter Nachtruhe kann keine Rede sein, weil wir nur noch schlecht Luft bekommen.
    Oder durchhusten. Und am Tag können wir uns nicht mehr konzentrieren und fühlen uns einfach nur schlapp.
    Trotz dieser typischen Beschwerden gleicht keine Erkältung der anderen. Prof. Ronald Eccles vom Common Cold Center im englischen Cardiff, dem führenden Institut
    zur Erforschung von Erkältungen: „Es gibt über 200 verschiedene Viren, die eine Erkältung hervorrufen. Deshalb sind sie auch unterschiedlich stark in der Wirkung.“
    Mal liegt man richtig flach und mal sind die Symptome nur leicht ausgeprägt. Aber es kommt eben auch auf die körpereigene Abwehrstärke an. „Deshalb kann eine Erkältung einen Tag oder mehrere Wochen dauern“, so Eccles.

    Was schützt uns vor den Erregern?

    Fragt man den Forscher nach einem wirksamen Mittel, um sich vor Ansteckung zu schützen, so empfiehlt er gern mit britischem Schalk in den Augen: „Warme Socken,
    Mütze und Schal.“ Ohne Scherz – frieren wir, hat unser Körper genug damit zu tun, uns warm zu halten und zapft dafür Energie vom Immunsystem ab. Zudem verringert sich
    die Durchblutung der Nasenschleimhaut, das macht es für Eindringlinge einfacher. Es hilft also tatsächlich, sich vor Kälte zu schützen. Und in den Räumen ausreichend zu lüften, denn der Wechsel nach drinnen in die Heizungsluft stresst den Organismus und trocknet die Schleimhäute weiter aus. Auch der Hauptübertragungsweg
    der Viren ist bekannt – über die Hände in die Schleimhäute.
    Erst fassen wir die Türklinke an, wo Erreger bis zu zehn Stunden überleben können, dann berühren wir uns im Gesicht. Denn wir alle tun das sehr, sehr oft am Tag.
    Durch Nase, Mund und sogar Augen gelangen die Schnupfenverursacher in den Körper.
    Das Allheilmittel gegen Erkältungen ist noch nicht erfunden. Zu schnell variieren die Erreger ihre Vorgehensweise. Doch einig sind sich alle Experten darin, dass eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung und Bewegung dem Immunsystem hilft und wir so vorbeugen können. Studien belegen etwa eine schützende Wirkung von Vitamin C bei Sportlern. Und zum Glück gibt es eine Reihe von erprobten Hausmitteln und natürliche Behandlungsmethoden, um die Symptome zu lindern, wenn es uns dann doch mal erwischt hat.

    SCHNIIIEEEF –
    UND WAS HILFT JETZT?

    * Am besten RUHE und viel SCHLAF...
    Dann haben die Selbstheilungskräfte freie Entfaltungsmöglichkeit.
    Ideal dafür ist ein heißes Bad mit Pfefferminz-, Eukalyptus- oder Latschenkiefernöl (nicht bei Fieber).
    So können auch noch die Schleimhäute aufatmen.

    * DIE NASE BEFEUCHTEN
    Einfach mit einem Nasenspray mit Salzwasser (einen TL Salz in einem halben Liter warmen Wasser auflösen). Das spült die Erreger heraus und verbessert die Immunabwehr
    der Schleimhäute.

    * Sich EINWICKELN LASSEN
    Bei Halsschmerzen wirkt ein Kartoffel- oder Quarkwickel lindernd.

    * KRÄUTERTEE TRINKEN
    viel trinken am besten Tee mit schleimlösenden Heilpflanzen wie Thymian, Efeu, Spitzwegerich helfen.

    * Gut für HALS und BRONCHIEN
    Gurgeln mit Salzwasser. Desinfiziert den Rachenraum, hilft bei Halsschmerzen.
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